Der Schwurmeister wacht über die Erste Tradition:
Die Ordnung der Mutter
„Geh auf den Wegen der Mutter. Was sie setzt, gilt. Was sie webt, hält. Kein Schritt neben dem Pfad.“
Die konkrete Form der Ordnung in Berlin bleibt Sache des Eisernen Hofes selbst, aber dabei müssen gewisse Aspekte beachtet werden. So sind z.B. die Ämter als gegeben anzusehen.
Die Blutwächterin wacht über die Zweite Tradition:
Die Tradition der Vernichtung
„Kein Blut der Kinder der Nacht fällt, außer auf dem Pfad der Mutter.“
Vampire dürfen einander nicht vernichten. Ausnahmen existieren nur unter strengen Bedingungen:
Ein Duell auf Leben und Tod: „Der Schwarze Schwur“
Oder der Todesstoß muss mit dem „Zahn der Mutter“ geführt werden, einem Dolch, der als Insignie des Amtes des Richters des Eisernen Hofes dient. Hinter vorgehaltener Hand wird geflüstert, es gäbe noch eine dritte Möglichkeit, doch ist allein darüber zu spekulieren schon eine Gratwanderung, die so für manchem mit der Vernichtung durch die Hand des Richters endete.
Die Wilde wacht über die Dritte Tradition:
Die Grenze der Mutter „Kein Wort hinaus. Kein Ruf über den Rand. Was auf ihrem Boden geschieht, bleibt.“
Diese Tradition verbietet allen übernatürlichen Wesen in Berlin, Kontakte nach außen zu knüpfen. Das heißt grob gesagt: Keine Botschaften, Hilfegesuche oder Kommunikation zu Vampiren außerhalb von Berlin. Keine Allianzen mit fremden Magiern, Werwölfen, Jägern etc. Mit Menschen darf kommuniziert werden. Die Maskerade muss jedoch gewahrt bleiben.
[Das obrige Bild wurde mit KI auf Canva erstellt.]
