Die Gabe der Mutter

Berlin ist mehr als eine bloße Stadt. Es ist eine Schuld und eine Chance – eine Befreiung und eine Geiselhaft. Jeder, der durch Elias über die Grenze gebracht wurde, kann es spüren: Etwas wurde verloren, das Vergangene liegt hinter einem und zählt nicht mehr. Die, die hier geboren und erschaffen wurden, tragen ebenfalls etwas Dunkles in sich. Doch trotz dieses Schreckens wissen alle, egal ob hier erschaffen oder zugezogen: Sie haben es geschafft. Diese Stadt, die Mutter, bewahrt sie vor dem Grauen außerhalb der Grenzen.

Das ist der Beginn eurer Geschichte in Berlin: „Die Gabe der Mutter“. Ein Ritual, das durch den Zirkel, angeleitet durch die Priesterin durchgeführt wird. In diesem schwört man zu Beginn auf die Zugehörigkeit zur Stadt und darauf, die Mutter anzuerkennen, zu respektieren und ihren Gesetzen zu folgen. Man zeigt sich dankbar und demütig, bevor man seinen Platz in Berlin suchen kann. Es gibt Gerüchte, dass sich einige in der Vergangenheit dagegen ausgesprochen und sich dem Ritual verweigert haben, doch von ihnen ist heute nichts mehr übrig. Jeder von euch hat das Ritual als Mittelpunkt oder als Zuschauer erlebt. „Die Gabe der Mutter“ ist eine Feier und ein Albtraum zugleich. Für alle etwas Besonderes.

[Das obrige Bild wurde mit KI auf Canva erstellt.]